Aus Direktor Klaus wurde Direktorin Klaudia

http://www.heute.at/news/oesterreich/noe/chronik/Spitals-Direktor-ging-als-Klaus-heim-und-kam-als-Klaudia-wieder;art88128,1350453

Im Finanz-Chefsessel des Landesklinikums Scheibbs (NÖ) sitzt jetzt, nach 15 Herren-Jahren, eine Frau. Dennoch ist es ein- und dieselbe Person: Aus Direktor Klaus wurde Direktorin Klaudia (47).

 

Schon als Kind hatte ich den Wunsch, mich als Mädchen zu kleiden. Aber aus Angst vor Intoleranz lernte ich, meine Neigung zu unterdrücken und als Mann zu leben", bringt Klaudia Watzinger die vielen Wann-und-Warum-Fragen auf den Punkt.

Von klein auf schlüpfte sie in die ungewollte Männer-Rolle, absolvierte ein Wirtschaftsstudium in Linz, heiratete und ist stolz auf ihre zwei wunderbaren Kinder. 2001 übernahm sie – damals noch als Klaus – die Finanzen im Klinikum Scheibbs. "Aber durch die jahrelange Unterdrückung kam es zu einem persönlichen Tiefpunkt, der Leidensdruck war zu groß, ich musste etwas unternehmen", so die Akademikerin.

 

Also räumte Klaus mit Wissen seiner Familie, Freunde und Arbeitgeber seinen Schreibtisch und machte Platz für Klaudia. "Anfangs konnte ich mir nie vorstellen, damit in die Medien zu gehen", sagt die Managerin. Doch nach dem Outing in der "NÖN" und dem tollen Echo im Bezirk setzt sie in "Heute" den nächsten überlegten Schritt: "Meine Entscheidung, als Frau zu leben, war richtig. Transsexuelle sollen keine Angst haben."

-----------

 

Arya Bahram:

Da muss man einfach gratulieren!

 

Transsexualität

Transsexualität oder Transsexualismus wird von den Trägern dieser Eigenschaft als das Wissen bezeichnet, nicht das bei der Geburt zugewiesene Geschlecht zu haben. Nach Definition der WHO ist es der Wunsch, als Angehöriger des anderen Geschlechtes zu leben und anerkannt zu werden. Dieser Zustand geht meist mit dem Unbehagen oder dem Wissen um nicht mit der Geschlechtsidentität übereinstimmender Körpermerkmale einher. Häufig, aber nicht zwangsläufig besteht der Wunsch nach chirurgischer und hormoneller Behandlung, um den eigenen Körper dem bestimmenden Identitätsgeschlecht so weit wie möglich anzugleichen. Nach der Internationalen Klassifizierung von Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt Transsexualismus alsGeschlechtsidentitätsstörung zu den Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen (F64.0).

Im Neuentwurf der Klassifizierung ICD-11, der 2015 offiziell vorgestellt wurde, ist Transsexualismus hingegen als medizinischer Zustand enthalten (Klasse 06 Condition related to sexual health), der als „gender incongruence“, d. h. geschlechtliche Nichtübereinstimmung, bezeichnet wird. Damit wird nach dieser zukünftigen Klassifikation Transsexualität nicht mehr als Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung bzw. psychische Störung angesehen. Das Inkrafttreten der ICD-11 ist für 2017 vorgesehen.

http://www.majidbahrambeiguy.at/arya-bahram-neveshte-ha-texts-textes-texte/conchita-wurst.html

http://www.majidbahrambeiguy.at/homosexuellesindgestoertquotbischofangezeigt.html

Nach oben